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10.12.25, 17:30 Uhr: GRAND ROUND «Current evidence on endoscopic GE»

Interdisziplinäre onkologische Fortbildung, diesmal mit Gastreferent Prof. Dr. G. Vanella vom I.R.C.C.S. Ospedale S. Raffaele Milano

 

Endoskopische Gastroenterostomie bedeutet eine minimalinvasive, endoskopische Verbindung zwischen Magen (Gastro-) und Dünndarm (Entero-), die mithilfe eines Endoskops und meist unter endosonografischer Kontrolle hergestellt wird. Diese Verbindung wird angelegt, um den Magen zu entlasten, wenn der reguläre Ausgang blockiert oder stark verengt ist
 
Prof. Vanellas Arbeit zeigt, dass EUS-GE heute eine realistische, minimalinvasive Alternative zu klassischen Verfahren sein kann — vor allem bei komplexen Indikationen wie malignem Magen-Ausgangsverschluss (GOO), operativ veränderter Anatomie oder Stenosierungen. Durch sowohl klinische Studien als auch methodische Reviews hilft er mit, die Technik weiterzuentwickeln, sicherer zu machen und in der Gastroenterologie zu etablieren.
 
Prof. Dr. med. Giuseppe Vanella ist Gastroenterologe und Endoskopiespezialist am IRCCS Ospedale San Raffaele in Milan. In der biliopankreatische Endoskopie und Endosonographie behandelt er v. a. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und der Gallenwege — unter anderem mithilfe moderner Verfahren wie ERCP und therapeutischer EUS.  Neben seiner klinischen Tätigkeit forscht er zu endoskopischen Verfahren bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Mit zahlreichen Fachpublikationen und aktiver Teilnahme an nationalen und internationalen Forschungsvorhaben zählt er zu den führenden Fachärzten auf seinem Gebiet.
 
 

Virtuell teilnehmen

Eine Teilnahme ist virtuell über Microsoft Teams möglich.

Zugangslink interdisziplinäre onkologische Fortbildung​​​​​​ 

Interdisziplinäre onkologische Fortbildung

Die interdisziplinäre onkologische Fortbildung des Universitätsspitals Basel, Claraspitals und von Clarunis – normalerweise jeden Mittwoch – behandelt Themen rund um die gastrointestinale Onkologie. Dabei stehen neue Technologien und operative Ansätze (z. B. Roboter-assistierte Chirurgie) aber auch neue onkologische Studien und Therapieansätze im Fokus. 

Die Fortbildung richtet sich an alle Ärzt:innen und alle Disziplinen, die in der gastrointestinalen Onkologie tätig sind. Mit dem Fokus auf Interdisziplinarität werden Vorträge von Redner:innen der Viszeralchirurgie, der Gastroenterologie/Hepatologie, Onkologie, Strahlentherapie und andere Disziplinen gehalten.

Ungefähr alle 6 Wochen findet eine Grand Round mit externen Redner:innen statt. Im Anschluss findet dann jeweils ein Apéro statt, bei dem ein Austausch mit den externen und international bekannten Redner:innen möglich sein wird.