04.02.26, 17:30 Uhr: GRAND ROUND «Robotic total minimally invasive esophagectomy»
Interdisziplinäre onkologische Fortbildung, diesmal mit Gastreferent Prof. Dr. P. Grimminger von der Universitätsmedizin Mainz.
Robotic total minimally invasive esophagectomy
Prof. Dr. Peter Grimminger von der Universitätsmedizin Mainz gibt in seinem Vortrag einen tiefgehenden Einblick in die neuesten Entwicklungen und Technologien im Bereich der roboterassistierten Ösophagektomie. Die roboterunterstützte, minimalinvasive Ösophagektomie (RAMIE) stellt eine moderne Weiterentwicklung der traditionellen minimalinvasiven Speiseröhrenentfernung (MIE) dar und wird vor allem zur Behandlung von Speiseröhrenkrebs eingesetzt. Sie nutzt hochentwickelte Robotersysteme, wie zum Beispiel das da Vinci-System, um die Präzision bei diesem komplexen chirurgischen Eingriff zu steigern. Durch die Roboterassistenz können Chirurg:innen mit aussergewöhnlicher Genauigkeit arbeiten, was sowohl zu schnelleren Heilungsprozessen als auch zu einer geringeren Komplikationsrate für die Patient:innen führt. Prof. Grimminger erläutert die Vorteile dieser innovativen Methode, die in der modernen Chirurgie zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Über Prof. Dr. Peter Grimminger
Prof. Dr. Peter Grimminger ist ein führender Spezialist auf dem Gebiet der Thorax- und Bauchchirurgie an der Universitätsmedizin Mainz. Mit seiner Expertise in minimalinvasiven Verfahren und der Roboterchirurgie hat er massgeblich zur Weiterentwicklung der chirurgischen Behandlungsmethoden beigetragen. Sein Fokus liegt auf der Verbesserung der Patientenversorgung durch innovative Technologien und präzise operative Techniken.

Virtuell teilnehmen
Eine Teilnahme ist virtuell über Microsoft Teams möglich.
Zugangslink interdisziplinäre onkologische Fortbildung
Interdisziplinäre onkologische Fortbildung
Die interdisziplinäre onkologische Fortbildung des Universitätsspitals Basel, Claraspitals und von Clarunis – normalerweise jeden Mittwoch – behandelt Themen rund um die gastrointestinale Onkologie. Dabei stehen neue Technologien und operative Ansätze (z. B. Roboter-assistierte Chirurgie) aber auch neue onkologische Studien und Therapieansätze im Fokus.
Die Fortbildung richtet sich an alle Ärzt:innen und alle Disziplinen, die in der gastrointestinalen Onkologie tätig sind. Mit dem Fokus auf Interdisziplinarität werden Vorträge von Redner:innen der Viszeralchirurgie, der Gastroenterologie/Hepatologie, Onkologie, Strahlentherapie und andere Disziplinen gehalten.
Ungefähr alle 6 Wochen findet eine Grand Round mit externen Redner:innen statt. Im Anschluss findet dann jeweils ein Apéro statt, bei dem ein Austausch mit den externen und international bekannten Redner:innen möglich sein wird.