18.02. Mittwochsveranstaltung: Interdisziplinäre onkologische Fortbildung
Themen rund um die gastrointestinale Onkologie. Im Fokus stehen neue Technologien und operative Ansätze (z. B. Roboter-assistierte Chirurgie) aber auch neue onkologische Studien und Therapieansätze.
Prof. Dr. Ines Gockel wird im Rahmen der onkologischen Fortbildung zum Thema «Geschlechtersensibilität in der onkologischen Therapie» referieren. Dieses Thema hat eine hohe Relevanz für die interdisziplinäre onkologische Behandlung und bietet wichtige Impulse für unsere tägliche Praxis.
Prof. Dr. med. Ines Gockel, MBA, Fachärztin für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie mit Schwerpunkt auf minimal-invasiven viszeralchirurgischen Eingriffen bei Krebserkrankungen, ist Leitende Ärztin und Bereichsleiterin der Oberen Gastrointestinalchirurgie bei Clarunis – Universitäres Bauchzentrum.
Prof. Ines Gockel leitete seit 2014 die Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefässchirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. Zuvor war sie an der Universitätsmedizin Mainz tätig, wo sie unter anderem das Kompetenzzentrum für Chirurgie des oberen Gastrointestinaltraktes führte und als geschäftsführende Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie wirkte. Über ihre medizinische Ausbildung hinaus hat die erfahrene Operateurin ein MBA-Studium «International Hospital und Healthcare Management» in Frankfurt und Montréal, Kanada, absolviert. An der St. Galler Business-School erwarb sie im St. Galler Führungsprogramm das Leadership-Zertifikat.
In der Forschung hat Prof. Gockel internationale Massstäbe gesetzt, unter anderem als Senior-Autorin einer der weltweit grössten genetischen Studien zum Barrett-Karzinom mit über 16.000 Patientinnen und Patienten. Mit der von ihr mitinitiierten Barrett-Initiative e. V. fördert sie Prävention, Früherkennung und innovative Therapien bei Speiseröhrenkrebs. Als Bereichsleiterin der Oberen Gastrointestinalchirurgie strebt Prof. Gockel an, Basel zum Zentrum des internationalen Barrett-Konsortiums sowie weiterer Forschungsprojekte zu Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltraktes zu machen. Die Voraussetzungen sind mit der exzellente Infrastruktur bei Clarunis in Basel mehr als erfüllt, sodass sowohl das Barrett-Konsortium als auch die Forschungsgruppen in Basel von einem grossen Netzwerk profitieren werden.
Die interdisziplinäre onkologische Fortbildung des Universitätsspitals Basel, Claraspitals und von Clarunis behandelt Themen rund um die gastrointestinale Onkologie. Dabei stehen neue Technologien und operative Ansätze (z. B. Roboter-assistierte Chirurgie) aber auch neue onkologische Studien und Therapieansätze im Fokus.
Die Fortbildung richtet sich an alle Ärzt:innen und alle Disziplinen, die in der gastrointestinalen Onkologie tätig sind. Mit dem Fokus auf Interdisziplinarität werden Vorträge von Redner:innen der Viszeralchirurgie, der Gastroenterologie/Hepatologie, Onkologie, Strahlentherapie und andere Disziplinen gehalten.
Ungefähr alle 6 Wochen findet eine Grand Round mit externen Redner:innen statt. Im Anschluss findet dann jeweils ein Apéro statt, bei dem ein Austausch mit den externen und international bekannten Redner:innen möglich sein wird.

Virtuell teilnehmen
Eine Teilnahme ist virtuell über Microsoft Teams möglich.
Zugangslink interdisziplinäre onkologische Fortbildung