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Dickdarm

Der Dickdarm bildet nach dem Dünndarm den letzten Teil des Verdauungstraktes vor dem After. Er misst zirka 1.2 bis 1.5 Meter. Seine Hauptaufgabe ist es, den Stuhlbrei einzudicken und damit einen geregelten Stuhlgang zu ermöglichen. Die Behandlung von Erkrankungen des Dick- und Enddarmes gehören zum Schwerpunkt von Clarunis. Mehr als 500 Operationen am Dick- und Enddarm bei gut- und bösartigen Erkrankungen werden pro Jahr bei Clarunis durchgeführt.

Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, sichtbarer Blutverlust oder Blutarmut, aber auch eine plötzliche Veränderung der Stuhlgewohnheiten können Hinweise auf eine Dickdarmerkrankung sein. Länger anhaltende Beschwerden sollten weiter abgeklärt werden.

 

Im Vordergrund stehen zunächst  eine ausführliche Erhebung der Beschwerden und eine körperliche Untersuchung.  Bei Verdacht auf eine akute Entzündung kann eine bildgebende Untersuchung wie beispielsweise eine Computertomographie durchgeführt werden. Bei der Dickdarmspiegelung (Kolonoskopie) können entzündliche Erkrankungen, aber auch Polypen oder Tumore diagnostiziert und durch eine Gewebeprobe analysiert werden. 

Bei einer Dickdarmspiegelung (Kolonoskopie) können gutartige Polypen im Dickdarm entfernt werden, bevor diese sich verändern und zu einem Dickdarmkrebs entwickeln. Eine Dickdarmspiegelung zur Krebsvorsorge ist ab dem 50. Altersjahr (bei allfälligem familiärem Risiko bereits früher) empfohlen. Ihr Hausarzt wird Sie hierzu beraten.

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